Es wird Herbst. Die Tage werden wieder kürzer, draußen kühlt es ab und die Bäume färben sich in den schönsten Rot- und Orangetönen. Doch die Blätter sehen im Herbst nicht nur schön aus, sie fallen auch nach und nach auf den Gehweg, in den Garten und vor die Haustür.
Jetzt wird wieder fleißig gekehrt, gerecht und geblasen. Aber wohin mit dem vielen Herbstlaub? Bevor ihr es in die Tonne stopft, könnt ihr zumindest einen Teil sinnvoll verwenden.
Habt ihr schon einmal daran gedacht, das Laub einfach liegen zu lassen, bevor ihr es zusammenkehrt? Unter Bäumen, Pflanzenbeeten und unter Stauden kann das Laub als natürlicher Winterschutz verwendet werden. Dazu das Laub mit einem Abstand von 5-7 cm vom Stamm zwischen die Pflanzen oder unter die Hecken legen, rät Gärtnermeister Stefan Kloos aus Kreßberg im Interview mit Radio Ton. „Viele Menschen lassen das Laub einfach liegen – was ja auch ein wunderbarer Humusbringer ist“, sagt Stefan.
Das Konzept ist nicht neu, dafür sehr bewährt: Ein Laubhaufen für Tiere. Ein solcher Laubhaufen ist wie ein Hotel für Igel, Insekten und andere Tiere, um durch den harten Winter zu kommen. So hat jeder was davon. Die Tiere haben eine Bleibe und ihr vielleicht ein neues Haustier.
Wenn ihr das Laub ungern im Garten liegen lassen möchtet oder es einfach viel zu viel wird, dann führt an der Entsorgung nichts mehr vorbei. Herbstlaub lässt sich super auf dem Komposthaufen entsorgen. Da Laub aber nur langsam verrottet, solltet ihr es mit stickstoffreichem Gartenmaterial, wie Rasenschnitt oder Gemüseresten mischen, um den Verrottungsprozess zu beschleunigen.
Und wenn ihr keine anderen Möglichkeiten habt, das Laub loszuwerden, dann kann es ohne Probleme in die Biotonne.